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Dies ist das aktuelle "Wort zum Mittwoch" von unserem Pastor Roger.  /// 18.11.2020 ///
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Psalm 51:  Mein Herz 


12 Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, beständigen Geist. 13 Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir. 

Der erste König Israels Saul war ein schöner, kraftstrotzender Bursche. Die Menschen fielen ihm zu. Aber er scheiterte an seinem stolzen Herzen.

Sein Nachfolger David viel äußerlich weit dagegen ab. Gott musste dem Propheten Samuel sagen: „Du beurteilst nur äußerlich. Der Herr aber sieht das Herz an!“ (1Sam 16,7) Was nützt Körperkraft und Verstand, wenn das Herz die guten Gaben missbraucht?

David selbst wurde durch seine Schuld, der Ehebruch mit Batseba, im Herzen hin und her gerissen. Welche Mächte können in meinem Herzen Platz finden und es plötzlich bestimmen?

Der Nachfolger Davids, Salomo wird von Gott gefragt, was er sich zum Regierungsantritt wünscht. Salomo antwortet: „Schenk deinem Diener ein gehorsames (oder hörendes) Herz, damit ich dein Volk gut regiere und den Unterschied zwischen Gut und Böse erkenne.“

Mein Herz – womit kämpft es?

Was sind Kennzeichen eines auf den Geist Gottes hörendes Herz?



19 Das Opfer, das dir gefällt, ist ein zerbrochener Geist. Ein zerbrochenes, reumütiges Herz wirst du, Gott, nicht ablehnen.


Gott gebraucht Menschen zu seiner Ehre, die innerlich, manchmal auch äußerlich einen Zerbruch erlebt haben.

Jakobs Kraft wurde am Jabbok gebrochen und Gott konnte ihn mit geistlicher Kraft füllen. (1Mo 32,23)

Die arme Witwe musste ihren kleinen Ölkrug zerbrechen. Das letzte Öl das sie hatte. Doch dann mehrte Gott das Öl und sie konnte ihre Schulden bezahlen. (2Kö 4,1ff)

Esther setzt ihr Leben aufs Spiel und Gott rette das ganze Volk vor dem sicheren Tod. (Esth 4,15ff)

Jesus zerbrach fünf Brote. Die gebrochenen Brote vermehrten sich und 5000 Menschen wurden satt. (Mt 14,18ff)

Als Jesus seinen sündlosen Leib am Kreuz zerbrechen ließ, war das zum Heil der Welt. (Phil 2,5ff)

„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.“ (Joh 12,24)

Was muss in meinem Leben zerbrechen, damit Jesus mich für sein Reich gebrauchen kann?