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Dies ist das Wort zum Mittwoch von unserem Pastor Roger. 
/// 30. Nov. 2022


 Eine Stimme ruft:

»Baut dem HERRN eine Straße durch die Wüste. Ebnet unserem Gott einen Weg durch die Steppe.

Jesaja 40,3

„Horch! Es ruft einer!“ - Gott ruft seinem Volk etwas zu. Unser Herr Jesus sucht das Gespräch mit seinem Volk, seiner Gemeinde, mit mir. Das ist seine erste Art und Weise, mit mir umzugehen. Er redet mit mir. Jesus spricht mich an.

Wie kann ich in seiner Rufweite bleiben?

Die Stimme fordert auf: Baut eine Straße. Bahnt einen Weg. Beides mitten in der Öde.

Da die Israeliten zu dieser Zeit als Deportierte in Babylon leben, können sie das nicht. Sie haben weder die Möglichkeit noch die Mittel zum Wegebau. Was sie können und sollen ist, sich selbst vorbereiten für diesen Weg. Die Hindernisse in ihrem Inneren beseitigen, um Gott wieder zu begegnen. Aufräumen und damit bereit sein, Jesus zu treffen.

Einen Weg in der Wüste bauen, das ist wie bei Noah eine Arche auf dem Trockenen zu bauen. (1Mo 6,13ff) Oder wie bei Philippus, der auf eine öde Straße geschickt wird, wo niemand ist und dort missionieren soll. (Apg 8,26) Beides war Gottes Weg. Beides lag nicht in der Möglichkeit der Angesprochenen. Beides war ein Wagnis des Glaubens.

Wenn der Herr Jesus Erlösung schaffen will, dann zaubert er nicht in einem Augenblick neue Verhältnisse. Er öffnet in alten Verhältnissen einen neuen Weg. Der führt zu etwas Neuem.

Woran erkenne ich, dass ich auf diesem Weg unterwegs bin?

Das Gott solche Wege öffnet, ist ein Motiv, das in Jesaja immer wieder vorkommt.  

Jesaja 42,16: für Blinde  

            43,19: einen Weg, der als Spross klein anfängt  

            48,17: Gott leitet auf diesem Weg

            49,11: Hindernisse werden zu einem Weg  

            51,10: selbst das Meer wird zum Weg