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Dies ist das aktuelle "Wort zum Mittwoch" von unserem Pastor Roger.  /// 28.10.2020 ///
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Psalm 32: Vom Glück der Vergebung

V. 1-2: 

„1 Glücklich ist der, dessen Sünde vergeben ist und dessen Schuld zugedeckt ist.2 Glücklich ist der, dem der Herr die Sünden nicht anrechnet und der mit Gott kein falsches Spiel treibt!“

 „Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist.“ (Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß)

Glücklich ist, wer Unangenehmes und Belastendes vergessen kann, wer einen Trennungsstrich ziehen kann und neu beginnt. 

„Das Glück ist weder außer uns noch in uns; es ist in Gott“ (Blaise Pascal)

Jesus ist unser Friede. (Eph 2,13a) Er ist unsere Zuflucht und unser Glück. Wer dieses Glück gefunden hat, behält es nicht wie ein stiller Genießer für sich. Darum ist es gut glücklich zu sein; es ist besser, andere glücklich zu machen. 

Doch es geht nicht nur um das Glück des Vergessens, sondern um das Glück der Vergebung.

Was fügt die Vergebung dem Vergessen von Schuld hinzu? 

Was ist der Mehrwert von Vergebung?

 

V. 3-4:

„3 Als ich mich weigerte, meine Schuld zu bekennen, war ich schwach und elend, dass ich den ganzen Tag nur noch stöhnte und jammerte. 4 Tag und Nacht bedrückte mich dein Zorn, meine Kraft vertrocknete wie Wasser in der Sommerhitze.“

Schweigen über die innere Not, ihr verschweigen setzt Leib, Seele und Geist unter Druck. Wer mit Sorgen Ängsten und Verärgerungen nicht fertig wird, in Traurigkeit und Schwermut verfällt, Anfechtungen und Verzweiflung erliegt, wird krank. 
Sünde ist nicht nur ein Problem des Geistes, die sich störungsfrei und isoliert in meinen Gehirnzellen abspielt. Ein Konfrontationskurs mit Gott gelebt verzehrt den Leib. Bekennen der Schuld vor Gott und den Menschen macht frei. Entspannt. Entlastet.

 

V. 5:

„Doch endlich gestand ich dir meine Sünde und gab es auf, sie zu verbergen. Ich sagte: »Ich will dem Herrn meine Auflehnung bekennen.« Und du hast mir vergeben und meine Schuld weggenommen!“

Jeder Haushalt hat einen Mülleimer. Da wandert der Müll der Bewohne hinein. Die Männer der Müllabfuhr bringen ihn weg. Niemand will seinen Müll behalten. Niemand kümmert sich  um den Müll von vorgestern. Er wurde weggeschafft und die Wohnung ist frei davon. Sünde bekennen ist wie das Werfen meines Mülls in den Mülleimer. Jesus hat am Kreuz dafür gesorgt, dass meine Schuld vergeben ist und weggenommen ist. Für immer.

Wann hast du deinem „Müll“ zuletzt bei Jesus abgegeben?  

Warum wühlst du immer noch im „Müll“, den Jesus längst abtransportiert hat?


V. 8:

»Ich will dir Verständnis geben und den Weg weisen, den du gehen sollst. Ich will dich beraten - mein Auge ruht auf dir.«

Vor etwa 100 Jahren kam ein Missionar namens Shaw nach Südafrika. Er wollte im Landesinneren das Evangelium verkündigen. Ihm wurde Angst gemacht und jede Unterstützung versagt. Schließlich konnte er einen Ochsenwagen auftreiben und entschloss sich mit seiner Familie einfach draufloszufahren. Die Ochsen sollten den Weg selber bestimmen. Wo die Ochsen hinzogen, da wollte er bleiben.
Wochenlang ging es unter dieser geheimnisvollen Führung über 500 Kilometer durch das Land. Eine Tages trafen sie eine Gruppe Einheimischer, die sich auf dem Weg nach Kapstadt befanden. Sie wollten dorthin, um einen Missionar zu suchen. Nun trafen sie ihn in der Wildnis und Gott begann schönes Werk unter diesen Menschen.

Wie und wo hast du Führung Gottes in deinem Leben erlebt?