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Dies ist das aktuelle "Wort zum Mittwoch" von unserem Pastor Roger.  /// 11.11.2020 ///
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Psalm 50 – Gebet als Dank und Bitte
 

14 „Opfere Gott Dank und erfülle dem Höchsten deine Gelübde, 

15 und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen.“

Der ehemalige Präsident der USA Ronald Reagan war ein sehr erfolgreicher Präsident. Menschen, die ihn näher kannten, führten seine Erfolge u. a. auf sein ausgeprägtes Gebetsleben zurück. Ein Biograf sah das Gebet als regelmäßigen Bestandteil seines Lebens und seiner Präsidentschaft. Selbst während Kabinettsitzungen im Weißen Haus beobachteten Anwesende, wie Reagan sich immer wieder für einen kurzen Moment zum Gebet zurückzog.

Im Getümmel des Lebens der Rückzugsort Gebet! (Mt 6,6)

Hab ich solch einen Rückzugsort? Räumlich oder auch innerlich?


„Da hilft nur noch beten!“ Jeder kennt den Spruch, der nichts anderes sagt als: „Das ist ein hoffnungsloser Fall!“

Was sagt Mt 7,7 zu dieser Sicht von Gebet?

Die wichtigsten Rufnummern sind auf unserem Smartphone gespeichert: Polizei, Notarzt, Feuerwehr, Familie. – 5015, das ist Gottes Rufnummer. Der Vater im Himmel ist immer in Rufnähe.

23 „Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.“

Benjamino Gigli war einer der bedeutendsten Tenöre Italiens. Als er sich nach 41 Jahren von den Bühnen der Welt verabschiedete, bekannte er: 
„Ich, der Sohn eines armen italienischen Schusters, habe die süßen Früchte des Erfolges bis zur Neige ausgekostet. Könige und Fürsten waren meine Freunde; Millionen Menschen haben mir Applaus gespendet, aber ich weiß nur zu gut, dass ich diese Erfolge einem Geschenk Gottes verdanke: meiner Stimme. Und ich habe nie vergessen, Gott für seine Gnade zu danken.“

Anspruch, Neid und Unzufriedenheit sind ein Geschwistertrio, das sich in der Lücke ansiedelt, die der nicht gegebene Dank an Gott hinterlässt. Wer dankt weiß, dass unsere Talente, unsere Erfolge, unsere Kräfte und Visionen sein Geschenk sind. - Geschickt und geschenkt.

1Kor 4,7 sagt dazu: „Was bringt dich überhaupt dazu, so überheblich zu sein? Ist nicht alles, was du hast, ein Geschenk ´Gottes`? Wenn es dir aber geschenkt wurde, warum prahlst du dann damit, als hättest du es dir selbst zu verdanken?“


Wofür kannst du dankbar sein?

Was meint für dich „Dank opfern“?

In manchen Sprachen gibt es keine Dankesformel. Die Mossis in Ober-Volta sagen „Mein Kopf liegt im Schmutz“. Dieser Ausdruck kommt von der Sitte, sich zum Zeichen des Dankes tief  voreinander zu verbeugen und den Kopf tatsächlich in den Schmutz zu drücken.

Der Weg zum Heil Gottes ist der Dank, das Lob, die Anbetung Gottes. Wenn wir den Vater im Himmel lobsingen, Fallen die Mauern des Lebens. (vgl Jos 6)