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Dies ist das Wort zum Mittwoch vom 25.05.2021


Wochenspruch der Losungen 23.05.-29.05.2021

„Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.“
Sacharia 4,6b

Der Vers ist eine Verheißung an Serubabel. Er entstammte der judäischen Königsfamilie und führte mit dem Hohenpriester Josua zusammen die Rückkehrer aus Babylon nach Judäa an. Die Perser hatten ihn als Statthalter über die Provinz Judäa eingesetzt. Er begann wieder Gottesdienste in Jerusalem und startete den Tempelbau, der dann ins Stocken geriet. Große Schwierigkeiten taten sich auf. Doch Serubabel soll nicht auf die politischen Möglichkeiten vertrauen. Nicht auf die politischen Unmöglichkeiten schauen. Der Geist Gottes wird dafür sorgen, dass der Tempel vollendet wird. 

Ich beobachte einen Jungen, der mit seinem Fahrrad bergauf fährt. Er tritt mit aller Kraft in die Pedale. Er hat auch noch Gegenwind. Es war für ihn eine ungeheure Anstrengung. Gerade auf dem Höhepunkt seiner Mühen kam ein Lastwagen an ihm vorbei.Der LKW fuhr nicht zu schnell für den Junge. Als er fast an ihm vorbei war, hielt der Junge sich am LKW fest. Nun flog er wie ein Vogel den Berg hinauf. Ohne alle Mühen. 

Wo strample ich mich in meinem Leben, in meinem Dienst ab, für etwas, dass durch den Geist Gottes geschehen soll?

Jeder hat sicher schon einmal einen Dom besucht und die kunstvollen bunten Glasfenster bewundert. Geschichten Jesu sind dort abgebildet, der Propheten oder einzelner Jünger. Wenn ich mich dem Dom von außen nähere, wirken die Glasfester schwarz, eintönig. Sobald ich den Innenraum des Domes betrete, leuchten sie in allen Farben und predigen mir die Geschichte Gottes.

So wirkt auch der Geist Gottes. Er führt mich ins Innere des Handelns des Vaters im Himmel. Ich darf sehen, was von außen nicht zu verstehen ist. Beginne zu staunen über Gottes Art. Werde vom Zuschauer zum Mitmacher.

Die Schönheit Gottes des Vaters – habe ich die schon entdeckt?

Welche Wirkung hat in 2Kor 3,18 das Anschauen?