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Dies ist das Wort zum Mittwoch vom 16.06.2021


Wochenspruch der Losungen vom 13.06.-19.06.

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“

Matthäus 11,28

Eine Einladung z.B. zum Geburtstag löst Freude aus. Sie öffnet den Weg zur Gemeinschaft. Ohne Einladungen sind wir oft einsame Menschen. Bei solchen Begegnungen kommt es dazu, dass ich mein Herz öffne und das zur Sprache kommt, was mich im Innersten bewegt. Im vertrauten Gespräch erfahre ich Verständnis, Erleichterung und Mut für den morgigen Tag.

Dieser Vers ist eine Einladung. Eine Einladung Jesu zum vertrauten Gespräch. Du kannst die Einladung annehmen oder auch nicht. Du kannst das, was dich bewegt, mit Jesus teilen oder auch nicht.

Was sagen folgende Bibelverse über den Einladungscharakter Gottes? Joh 1,12; Rö 2,4; Off 3,20; Mk 10,21;

Du wirst nicht alle Sorgen los, wenn du sie mit Jesus teilst. Aber Jesus trägt mit. Es wird leichter. Jesus hat nie gesagt, dass der, der zu ihm kommt, keine Probleme mehr hat. Doch er hat immer zugesagt, dass du keinen Schwierigkeiten mehr allein gegenüberstehst. Vgl 1Pt 5,7; Ps 68,20;

Wie sieht hier deine Erfahrung aus?

Dieser Vers ist nicht nur eine Einladung, sondern auch die ausgestreckte Hand Jesu. Oft fehlt mir die Orientierung im Leben. Was ist jetzt gut, was ist richtig? Was bringt mich weiter? Was hilft wirklich? Nicht selten muss ich entscheiden, ohne diese Fragen beantworten zu können. Jesus streckt mir seine Hand entgegen und ich kann einschlagen, von den vielen Fragezeichen und Unwägbarkeiten wegsehen auf ihn. 

Manche Christen empfinden den Glauben an Jesus als Last. Immer Einsatz, immer Veränderung, immer alles vom Glauben her durchleuchten. Nie kann ich mich mal gehen lassen. Jesus spricht hier nicht von erneuter Anstrengung, sondern von Erquickung. Von Entspannung, Ausgelassenheit, Freude in seiner Nähe. Der Sabbat, heute unser Sonntag, war ein Tag der Ruhe, der Entspannung, des Feierns mit seinem Gott zusammen.

Was wird für dich in Mk 6,30-31 deutlich?

„Bei Kriegsende – im April 1945 – mussten unsere Eltern das Haus für einziehende Besatzungssoldaten räumen. Ihre drei Söhne waren vermisst. Ausgerechnet in diesem Monat starb auch noch ihre Tochter im Alter von 42 Jahren an Gehirnhautentzündung. Auch in jener Lage hielt sich unsere Mutter an ihr Lieblingswort: „Gott macht keine Fehler!“ Wie oft habe ich als Junge dieses Wort aus ihrem Munde gehört.“