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Dies ist das Wort zum Mittwoch vom 23.06.2021


Wochenspruch der Losungen 20.06.-26.06.2021

Lukas 19,10

1 Jesus kam nach Jericho; sein Weg führte ihn mitten durch die Stadt. 2 Zachäus, der oberste Zolleinnehmer, ein reicher Mann, 3 wollte unbedingt sehen, wer dieser Jesus war. Aber es gelang ihm nicht, weil er klein war und die vielen Leute ihm die Sicht versperrten. 4 Da lief er voraus und kletterte auf einen Maulbeerfeigenbaum; Jesus musste dort vorbeikommen, und Zachäus hoffte, ihn dann sehen zu können. 5 Als Jesus an dem Baum vorüberkam, schaute er hinauf und rief: »Zachäus, komm schnell herunter! Ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.« 6 So schnell er konnte, stieg Zachäus vom Baum herab, und er nahm Jesus voller Freude bei sich auf. 7 Die Leute waren alle empört, als sie das sahen. »Wie kann er sich nur von solch einem Sünder einladen lassen!«, sagten sie. 8 Zachäus aber trat vor den Herrn und sagte zu ihm: »Herr, die Hälfte meines Besitzes will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand etwas erpresst habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück.« 9 Da sagte Jesus zu Zachäus: »Der heutige Tag hat diesem Haus Rettung gebracht. Denn«, fügte er hinzu, »dieser Mann ist doch auch ein Sohn Abrahams.

10 Und der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.«

Zachäus, reich, oberster Zolleinnehmer, d. h. viel Arbeit: Steuerlisten, Mitarbeiter anstellen und schulen, Behördengänge, Ärger mit der Besatzungsmacht, Arbeit auch am Sabbat (Sonntag).

Hat er Zeit über sein Leben nachzudenken? – Nimmst du dir die Zeit?  

Für Jesus findet er Zeit. – Jesus will er sehen. 

Menschen versperren ihm den Weg zu Jesus. Das ging schon vielen so. Sie wollten Jesus sehen und sahen nur Menschen. Sahen deren Rücken. Der Rücken hat keine Augen und sie sahen nicht, dass sie den Weg versperrten.

Was bin ich? Wegweiser zu Jesus oder Hindernis zu Jesus?

Andere sind mit Jesus so beschäftigt, dass sie die, die Jesus suchen nicht mehr bemerken. 

Zachäus Sehnsucht nach Jesus ist so stark, dass er alle Hindernisse überwindet. Als kleiner und vielleicht auch rundlicher Chef steigt er auf einen Baum, um Jesus zu sehen. Was die Leute sagen, war ihm egal. 

Die anderen Leute sahen seine Sehnsucht nicht. Aber Jesus spürte sie. Und so spürt er ihn auf, auf dem Baum. Jesus sieht in der Masse den, der echte Sehnsucht hat. Für Zachäus bedeutet das, dass er enttarnt wird. Es wird offengelegt, was in seinem Herzen ist – und alle sehen zu.  

Die Erschütterung durch die Begegnung mit Jesus ist bei Zachäus ist so groß, dass sie seine materielle Existenz angreift. Nicht 10% will er geben. 50% und noch eine vierfache Erstattung obendrauf. Er trifft Jesus und beginnt ein anderes Leben zu führen.

Konsequenzen aus der Jesusbegegnung – welche hast du gezogen?

Wer seine Verlorenheit noch nicht erkannt hat, wird auch nicht auf die Idee kommen, sich von Jesus retten zu lassen. Er bleibt in der Masse. Sieht Jesus aus der Masse. Bleibt Beobachter. Ein über Jesus Verärgerter. Denn wer will schon ein Verlorener sein?