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Dies ist das "Wort zum Mittwoch" von unserem Pastor Roger. /// 30. Mrz. 2022


Wochenspruch der Losungen vom 27.03.-02.04.2022

„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“

Joh 12,24


Jesus spricht hier von seinem Tod am Kreuz und von der Frucht, die daraus entsteht. Auch ich gehöre zu dieser Frucht. Doch dazu musste ich sterben. In der Taufe mit Christus mein altes Leben begraben. Mein ich muss sterben, damit Jesus in mir der Herr sein kann. 

Trauben müssen gekeltert werden, damit Wein entstehen kann. Das Weizenkorn wird gemahlen, damit Brot entstehen kann. Das gilt auch für Menschen. Es ist das Prinzip der Hingabe. Ohne Hingabe an Christus keine geistliche Frucht. Ohne Hingabe werde ich dem Bild Christi nicht ähnlicher.

Denk darüber nach, wie sich dieses Prinzip im Leben von großen Persönlichkeiten der Bibel wiederholt. Z. B. Josef, David, Petrus, Jesus

Als Weizenkorn in eine Furche fallen und im Dunkeln der Erde verfaulen! So das Leben zu sehen, das widerspricht unserem tiefsten Wunsch, dass unser Leben leuchtet. Darum setzt der Mensch alles in Bewegung, das aus seinem Leben etwas wird.

Doch das Leben zerfällt – nach und nach. Ich werde älter. Ich werde kränker oder eingeschränkter. Träume erfüllen sich nicht. Das Leben nimmt Wendungen, die ich nicht erwartet habe.

Ich spüre, wie ich mich der Ackerfurche nähere, in die ich doch nicht fallen wollte.

Jesus bietet hier eine große Hoffnung an. Das Sterben ist nicht aufzuhalten. Doch ich kann mein Leben dem anvertrauen, der meinem Leben einen ewigen Sinn geben kann. Jesus bietet ein Leben mit Mehrwert an. Leben, dass mit unserer heutigen Existenz nicht endet. Das nahtlos anknüpft an die Ewigkeit.

Der Prediger stellt in Kap. 3,11 fest:

„Gott hat allem auf dieser Welt schon im Voraus seine Zeit bestimmt, er hat sogar die Ewigkeit in die Herzen der Menschen gelegt. Aber sie sind nicht in der Lage, das Ausmaß des Wirkens Gottes zu erkennen; sie durchschauen weder, wo es beginnt, noch, wo es endet.“