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Dies ist das "Wort zum Mittwoch" von unserem Pastor Roger. /// 06. April 2022


Wochenspruch der Losungen vom 03.04.-09.04.2022

„so wie der Menschensohn nicht gekommen ist,
dass er sich dienen lasse,
sondern dass er diene
und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.“

Matthäus 20,28

Als Menschen, die Jesus lieben, bedienen wir ihn gerne. Als Jesus das Haus von Maria und Martha besuchte, wie gerne diente Martha Jesus. Wie eifrig war sie dabei herbeizuschaffen, zu kochen, es bequem zu machen. Es sollte eine würdige Mahlzeit werden.

Martha hat unzählige Nachahmer gefunden. Menschen, die Jesus dienen. Die ihr Leben darin aufopfern. Bewundernswert. Manchmal auch kurios, wenn Bischöfe in prunkvollen Gewändern und goldenen Kreuzen Jesus verkünden. Städte Jesus zur Ehre, die schönsten Kirchen bauen.

Doch Jesus sagt: „Ich brauche eure Bedienung nicht.“ Es ist umgekehrt: Ihr braucht meinen Dienst. Nicht ihr deckt mir den Tisch. Ich decke ihn euch (Ps 23,5). Nicht ihr speist mich. Ich speise euch.

Wie kam es dazu, dass ich im „Jesus dienen“ so groß bin und im „mir von Jesus dienen lassen“ so klein?

1Kor 6,20; 7,23: „Ihr seid um einen Preis erkauft worden.“ Es wurde Lösegeld gezahlt für die, die Sklaven waren und sich selbst nicht befreien konnten. Für uns, als Sklaven der Sünde, hat Jesus am Kreuz das Lösegeld mit seinem Leben bezahlt. Wem dieses Lösegeld gezahlt wurde, sagt das NT nicht. 

Befreit von der Sklaverei der Sünde, leben wir aber nicht im luftleeren Raum. Jemand hat mich gekauft. Ich habe einen neuen Herrn. Unterstehe einer neuen Herrschaft. Vgl Rö 6,18.22

Wie wirkt sich diese neue Herrschaft in meinem Leben aus?

Kein Machtspruch konnte diese Erlösung bewirken. Die Fesseln der Sünde durchtrennen. Nur eine Tat der Liebe war dazu fähig. Eine vollständige Befreiung war billiger nicht zu haben.