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Dies ist das erste Wort zum Mittwoch nach den Sommerferien. 
/// 07. Sept. 2022

Liebe „Wort zum Mittwoch“ Leser,

dass „Wort zum Mittwoch“ orientiert sich jetzt nicht mehr an den Wochensprüchen der Losungen. Die haben wir inzwischen alle besprochen, manche doppelt. Wir nehmen jetzt wichtige Verse der Bibel auf und wechseln dabei monatlich zwischen Altem und Neuem Testament. Ich hoffe, dass wird euch ein guter geistlicher Impuls mitten in der Woche.

Liebe Grüße   
Roger


1Mo 1,27:

„Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“

 
Gott sagt, er hat den Menschen zu seinem Ebenbild geschaffen. Der Mensch ist der große Wurf der Schöpfung. Er trägt Charakteristika seines Schöpfers in sich. Ist ihm vergleichbar. Ein unglaubliches Privileg.

Einige Philosophen und Denker sehen das anders und schreiben über den Menschen:

„Der Mensch ist das Krebsgeschwür der Erde.“

„Das Paradies ist die Abwesenheit des Menschen.“

„Der Mensch ist ein Attentat der Natur auf sich selbst.“

Jesus unterstützt diese Sicht, wenn über den Menschen sagt, dass sein Herz eine Mördergrube ist, zu allen Spielarten des Bösen und Gemeinheiten fähig, die zum Himmel schreien.

Doch das war nicht seine Bestimmung. Der Mensch ist dazu geworden. Der Bruch mit Gott, dem Schöpfer hat ihn dazu gemacht. Jesus will das wieder entfalten, wozu er berufen ist: Gottes Vertreter auf Erden.

Jesus sieht den Menschen zutiefst positiv, mit enormem Potential. 

Was findest du an dieser sicher zugespitzten Sicht der Philosophen und Denker richtig und was fehlt in ihrer Beurteilung?

Wie will Jesus mich zu meiner Bestimmung zurückführen?

Das Verhältnis von Mann und Frau ist eine Unheilsgeschichte geworden. Vom Schöpfer war das anders gedacht. Beide bilden ihren Schöpfer ab. Beide sollen über die Erde herrschen. Jeder findet im anderen die notwendige Ergänzung für diesen Auftrag und für diese Stellung. Nur gemeinsam werden sie dem gerecht.

Der Glaube an Jesus ist die Religion, die gerade der Frau diese verlorene Würde wieder zurückgibt. Der die Unheilsgeschichte nicht fortführt, sondern wieder eine Heilsgeschichte, eine gemeinsame Geschichte daraus macht.

Wo wird das im Leben Jesu deutlich?

Warum gelingt uns die Umsetzung so schlecht?