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Dies ist das Wort zum Mittwoch von unserem Pastor Roger. 
/// 21. Sept. 2022


1Mose 8,21-22:

Dem HERRN gefiel das Opfer und er sprach zu sich:

»Nie mehr will ich um der Menschen willen die Erde verfluchen und alles Lebendige vernichten, so wie ich es gerade getan habe, auch wenn die Gedanken und Taten der Menschen schon von Kindheit an böse sind.

Solange die Erde besteht, wird es Saat und Ernte geben, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.«

„Der nächste Winter kommt bestimmt.“ Damit machte der Heizölhändler Reklame und war sich nicht bewusst, dass er damit auf Gottes Treue und Güte baute. Denn hinter dem Strahlen der Sonne, den dunklen Regenwolken, die über Land ziehen, und dem klirrenden Frost steckt Gottes Güte.

Gerade war der Regen noch eine Bedrohung gewesen, im Gericht der Sintflut. Aber das war vorbei. Jetzt sollte der Regen Segen sein. Wie Sonne und Schnee.

Heute ist es wieder anders. Sowohl Sonne als auch Regen werden wieder zur Bedrohung. Nicht weil Gott droht, sondern wir selbst sie dazu gemacht haben. Was Segen vom Schöpfer sein soll, wird zum Gegenteil.

Wir erleben heute immer deutlicher die Konsequenzen unseres Handelns bzw Unterlassens. Was hat das in deinem Alltag, in deinem Denken verändert?

Ein Trost ist die Zusage Gottes. Er wird seine Schöpfung erhalten, trotz des Verhaltens der Menschen.

Das Grundübel ist das menschliche Herz und seine Neigung zum Bösen. Albert Einstein soll gesagt haben:

„Das wahre Problem der Menschheit liegt in den Herzen und Gedanken der Menschen. Es ist nicht ein physikalisches Problem. Es ist einfacher, die Zusammensetzung von Plutonium zu ändern, als den boshaften, ichbezogenen Geist eines Menschen. Ich fürchte nicht so sehr die Explosionskraft der Bombe, vielmehr die Macht der Bosheit des menschlichen Herzens, seine Explosionskraft für das Böse.“

Das Böse im Herzen jedes Menschen wächst so selbstverständlich, wie das Unkraut im Garten. Der Vater im Himmel verspricht, dass er darauf nicht mehr mit Vernichtung reagieren wird. Er bietet Rettung an. Er bietet ein neues Herz an. Er bietet Frieden an. Ein Friedensreich zwischen Gott, der Schöpfung und dem Menschen ist sein Ziel und unsere Hoffnung. Er hat damit schon begonnen mit dir, mit uns, mit seiner Gemeinde. In seinem Sohn Jesus Christus.

Wie erlebst du diese Veränderung zum Frieden in deinem Leben?

Eine Hand hält ein Herz und streckt es einem anderen entgegen. Die Worte auf der Umschrift lauten: „Mein Herz biete ich dir dar, Herr, mein Gott.“ – So steht es auf dem Siegel des Reformators Johannes Calvin.