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Dies ist das Wort zum Mittwoch von unserem Pastor Roger. 
/// 12. Okt. 2022


„Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“

Johannes 3,16

„Wer sich nicht annehmen kann, kann auch den anderen nicht annehmen. Wer sich nicht liebt, kann auch den anderen nicht lieben. Wer sich nicht leiden kann, leidet auch an anderen.“

Ein therapeutischer Grundsatz der sich bei Ehepaaren immer wieder bestätigt.

„Ich bin so dumm, mein Mann muss ja unzufrieden mit mir sein.“
„Ich stelle als Mann nichts dar, meine Frau wünscht sich von Herzen sicher einen anderen.“

Wer sich selbst nicht für Liebeswürdig hält, signalisiert dem Partner innere Ablehnung, Unsicherheit und Angst. Er verweigert sich ihm, weil der Partner angeblich nichts an ihm findet. 

Jesus liebt die, die tatsächlich nicht zu ihm passen. „Welt“ meint die Menschen, die mit Gott nichts im Sinn haben. Obwohl sie nicht zusammenpassen, sind sie von Jesus geliebt. Angenommen, wie sie sind.

Was macht diese Tatsache mit meiner Selbstannahme?

Bedingungslose Annahme – etwas, was für viele schwer vorstellbar ist. Ken Blanchard (Minutenmanager) fragt in seinen Managerseminaren, ob die Teilnehmer Kinder haben. Ob sie sie lieben, wie sie sind oder ob sie sie nur lieben, wenn sie erfolgreich sind. Auf den zweiten Teil der Frage hat er noch nie eine bejahende Antwort bekommen.

Die Liebe zu meinen Kindern hängt nicht von ihrem Erfolg, ihrer Leistung oder ihrer Macht ab.

Wie kommen wir dazu, dass wir nicht imstande sind, die bedingungslose Liebe des Vaters im Himmel anzunehmen?

Gott hat die Welt geliebt. Warum? Weil die Welt im Argen liegt.