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Dies ist das Wort zum Mittwoch vom 10.02.2021


Vertrauen - Hebräer 3,15-16:

15 Wenn es heißt: »Seid heute, wenn ihr seine Stimme hört, nicht so verstockt wie damals eure Vorfahren, die sich gegen Gott aufgelehnt haben«,16 so stellt sich doch die Frage: Wer waren denn die, die einstmals »die Stimme gehört« und sich dann »gegen Gott aufgelehnt« haben? Es waren alle, die Mose aus Ägypten geführt hatte!

Diese Verse aus Hebräer 3 greifen eine Situation aus 2.Mo 17,1-7 auf. Israel war unter großen Zeichen und Wundern aus Ägypten herausgeführt worden. Nach ein paar Tagen in der Wüste fehlte Wasser. Eine sehr herausfordernde Situation. Ohne Wasser ist das Leben bedroht.  

Lies dazu die Geschichte in 2.Mo 17.

Wen fragt das Volk nach Wasser und wen nicht? 

Warum wurde das Volk aus Ägypten geführt? Warum haben sie den Grund vergessen?

Welche Motive werden Mose unterstellt?

Entdeckst du dich irgendwo wieder?

„Wir sollen lernen, unser Vertrauen nicht auf uns selber zusetzen, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt.“  2.Kor 1,9 


Bei der Bibelübersetzung in die Sprache der Galla in Abessinien stellten die Übersetzer fest, dass diese kein Wort für Vertrauen haben. Trotz allen Forschens fanden die Missionare keine Alternative. In einer Unterrichtsstunde stellte der Missionar einen Jungen auf einen Tisch. Er sollte die Augen schließen und sich rückwärts in die Arme des Missionars fallen lassen. Der Junge bekam Angst und sprang vom Tisch. Ein anderer Schüler ließ sich seelenruhig in die Arme des Missionars fallen. Auf die Frage, warum er das getan hat, antwortete der Junge: „Ich habe mich blind auf die starke Kraft deiner Arme verlassen“.

Die Navajo-Indianer beschreiben „Vertrauen“ mit dem Prozess „eine Spur bis zum Ziel zu verfolgen“. Ist ein Pferd entlaufen, gibt es nur eine Möglichkeit es wiederzufinden, indem man seine Spur so lange folgt, bis man es erreicht hat.

Vertrauen meint hier, auf der Spur des Vertrauens bis zum Ziel zu bleiben. 

Was wird dir an diesen Beispielen deutlich?