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Dies ist das Wort zum Mittwoch vom 28.04.2021


Wochenspruch der Losungen vom 25.04. – 01.05.

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
2. Korinther 5,17

Wie ist das Verhältnis zwischen dem neuen Menschen und dem „alten Adam“? 
Ein Pastor fragt einen ihm bekannten Bauern nach seinem alten Vater, der Adam hieß. „Wie ist es, lebt ihr alter Vater noch?“ – „Ja“, antwortete der Bauer, „leben tut der alte Adam noch, aber die Wirtschaft hat er abgegeben. Er hat abgedankt.“
Neues hat in den Jüngern Jesu, in den Mensch in Christus begonnen, aber der alte Adam lebt noch. Er hat zwar abgedankt, aber er redet noch rein. Er hat die Wirtschaft aus der Hand gegeben, aber es fällt ihm schwer, sich ganz zur Ruhe zusetzen. Er steckt die Nase noch überall rein bzw hat die Hand im Spiel. Aber er hat kein Recht mehr, das Heft in die Hand zu nehmen. 

Wie erlebst du das Reinreden des „alten Adam“?

Was sagt Rö 8,23; Phil 3,20-21 dazu?

In der Eingangshalle der Humboldt-Universität in Berlin steht das Karl Marx Zitat: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt darauf an, sie zu verändern.“ 
Die Welt zu verändern, dafür gehen heute besonders junge Leute auf die Straße. Sie bangen um ihre Zukunft. Doch wie verhält sich die „Veränderung der Welt“ zur „Veränderung des Menschen“? Was muss zuerst geschehen: die Veränderung der Strukturen oder die Erneuerung des einzelnen? 

Was sagen folgende Bibelstellen zu diesem Thema: Markus 7,15.21-23; 1Mose 6,5; 8,21;

Prof. Günter Klein meint dazu: „Wo die Herzen die gleichen bleiben, wechseln die Zustände allenfalls ihre Masken. Daher lehrt uns Jesus das Grauen nicht vor dem, was von der Außenwelt in den Menschen hineingelegt wird, sondern vor allem, was an Bosheit aus ihm hinausgelangt. Und die Verhältnisse? Die lernen das Tanzen, wo begnadigte Sünder ihnen den Dienst aufkündigen.“ 

Wieso ist die neue Schöpfung mehr, als die Natur, mehr als die Fortsetzung dessen, was die Natur mir gab? Auch die Natur weist auf Gott hin und stiftete Gemeinschaft und treibt zur Liebe an. Doch Natur hat nicht die Vollmacht zu vergeben. Sie treibt zu vergeltender Gerechtigkeit. Die Natur schafft kein ewiges Leben, sondern unterliegt dem Gesetz des Todes. Die Natur bringt mir kein Wort Gottes. Sie bleibt stumm und ist nicht imstande mir zu sagen, wie in Wahrheit mein Verhältnis zu Gott ist. 
(nach A. Schlatter)

Finde heraus, was die Bibel über diese neue Schöpfung uns zusagt. 
z.B. in Eph 2,10; Rö 5,1, Eph 1,13-14; 1Joh 3,1-3; u. a.