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Dies ist das Wort zum Mittwoch vom 05.05.2021


Wochenspruch 02.05.-08.05.2021 

„Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder!“ 
Ps 98,1

Psalm 98 fordert nicht nur zum Singen auf, sondern ein neues Lied soll gesungen werden. Das alte Lied ist das der Väter. z.B. in Ps 22,5: „Unsere Väter hofften auf dich; und da sie hofften, halfst du ihnen heraus.“ Die Väter vertrauten auf Gott, deswegen tun es die Kinder auch. Das Lied, das Gebet, der Dank der Väter wurde zu dem der Kinder. So wird die Gotteserfahrung an die nächste Generation weitergereicht.  

Manche Gotteserfahrung wird von den Großeltern an die Enkel weitergereicht. Was ist deine Erfahrung?

So wichtig wie das alte Lied ist, so wichtig ist es, dass ein neues Lied gesungen wird. Es besingt die Gegenwart Gottes heute. Hier und jetzt. Mein Glaube kann nicht nur von Erinnerungen leben, sondern von den heute errungenen Siegen und Begegnungen mit Jesus. Ich kann und darf Gott nicht nur im „früher“ suche.

Was besingst du heute an Erlebnissen mit Jesus?

Das Lied der Alten hat auch die Eigenarten der Alten, deren Grenzen und Möglichkeiten. Aber ihre Lage ist nicht die heutige. Nicht die meine. Mein Lied an Gott kann nicht zeitlos sein. Es ist Frucht meines Lebens mit Jesus.

Wie hat sich dein Glaube entwickelt im Vergleich mit dem deiner Vorgängergeneration?

Die Aufforderung, ein neues Lied zu singen, war aber nicht ohne Kraft. Der Stoff zu einem neuen Lied liegt im Entdecken des Werkes Jesu in meinem eigenen Leben. Im Leben der Gemeinde. Das soll nicht in der Heimlichkeit und Vergessenheit verschwinden, sondern erzählt und besungen werden. Was ich empfangen habe ist nicht nur für mich, sondern für die Gemeinschaft. Die Stärkung der Gemeinde.

Wie könnte ein Weitergeben in und für die Gemeinde aussehen?

Was sagt 1Ko4 14,26 dazu?

1Kor 2,9: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet, die ihn lieben.“

Es lohnt sich, den ganzen Psalm 98 zu lesen unter dem Aspekt, was Gott tut.